Elterncoaching
Elterncoaching ist sehr vielschichtig und kann eine Bandbreite von Fragen abdecken. Z. B. können Fragen sein:
„Seit ich Kinder habe, funktioniere ich eigentlich nur noch.“
„Ich bin ständig für alle anderen da.“
„Ich weiß gar nicht mehr, was ich selbst brauche.“
„Ich liebe meine Kinder – aber ich möchte nicht nur Mutter/Vater sein.“
„Ich habe ein schlechtes Gewissen, sobald ich etwas nur für mich möchte.“
„Meine Kinder werden größer und plötzlich frage ich mich: Und was will ich jetzt eigentlich?“
„Ich möchte herausfinden, wie Familie und mein eigenes Leben gleichzeitig Platz haben können.“
„Ich möchte wissen, welche Art Mutter/Vater ich eigentlich sein möchte.“
Es geht also häufig um wiederkehrende Muster und Trigger sowie auch um Wechselwirkungen von Familienmitgliedern und Familiendynamiken, die sich über die Zeit eingeschlichen haben. Ebenso hat Elternschaft viel mit Identität zu tun und damit, dass wir uns selbst reflektieren, denn Kinder sind enorm gut darin, uns einen Spiegel vorzuhalten. Wir entdecken während des Coaching-Prozesses was dahinter steckt und wie wir aus dem Hamsterrad ausbrechen können. Aus diesem Grund geht es beim Elterncoaching häufig auch um dich und deine eigenen Erfahrungen, welche du in deine Rolle als Elternteil mit hineinträgst. Es geht in diesem Fall um das Erkennen der eigenen Muster, der familiären Prägungen und somit auch der eigenen Rollenbilder, die vielleicht gerade durch die Elternrolle erst auftreten.

